
Lassen Sie uns über Infrarotlampen aus Kohlenfasern sprechen.
Die meisten Menschen sind an die üblichen Quarzheizer mit Wolframfäden gewöhnt. Doch wir machen es etwas anders – wir verwenden Kohlenfaser.
Der große Unterschied liegt in der Art der Wärmeabgabe. Diese Lampen strahlen mittellange bis lange Wellen aus. Mit anderen Worten: Die Wärme dringt in die Materialien ein und sorgt für eine gleichmäßige Wärmeverteilung auf der Oberfläche – ohne dass die oberste Schicht beschädigt wird. Das ist eine viel sanftere Art, Wärme zu erzeugen.
Leistungsdaten
Sie können die Leistung sowie die Spannung wählen, die zu Ihrem Stromnetz passen – so müssen Sie nicht mit den Eigenschaften Ihrer Ausrüstung kämpfen.
Etwas, was mir an den Kohlenfaserkernen besonders gefällt, ist, dass sie nicht unbedingt extrem heiß werden müssen, um viel Wärme abzugeben. Das ist großartig, denn dadurch ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Keramikbehälter durch Temperaturschwankungen zerbricht, viel geringer. Da es sich um einen Verbundstoff handelt, funktioniert er bei schnellem Ein- und Ausschalten viel besser als herkömmliche Metallspulen.
Die Lampen erreichen ihre volle Leistung sehr schnell. Achten Sie darauf, dass Ihre PID-Controller richtig eingestellt sind – sonst könnten Sie die gewünschte Temperatur überschreiten, bevor Sie es überhaupt merken.
Einbau in die Ausrüstung
Im Grunde genommen nehmen wir das Kohlenfaserelement und versiegeln es fest in einem Hochreinheits-Qualzbehälter. Wir legen großen Wert auf eine gute Abdichtung der Enden – denn wenn Sauerstoff eindringt, verbrennt die Kohlenfaser. Niemand möchte schließlich alle zwei Wochen neue Lampen kaufen müssen.
Je nach Ihrer Anlage können wir unterschiedliche Leitungen verwenden oder Ihnen einfach Steckverbinder zur Verfügung stellen, damit alles einfacher wird. Wenn Sie diese Lampen in eine alte Maschine einbauen, achten Sie darauf, dass sie richtig sitzen – aber geben Sie auch etwas Spielraum für die thermische Ausdehnung. Metall und Glas dehnen sich beim Erhitzen aus.
Wo sie gute Dienste leisten – und wo man vorsichtig sein muss
Diese Lampen eignen sich hervorragend für Anwendungen wie das Formen von PET-Produkten, das Trocknen von Farben oder das Schweißen von Kunststoffen. Man erhält viel Wärme in einem sehr kompakten Format – was ideal ist, wenn der Platz begrenzt ist.
Aber Achtung: Kohlenfaser ist etwas empfindlicher als robustes Metall. Wenn es in Ihrer Werkstatt viel Vibrationen gibt oder Dinge gegen die Maschinen stoßen, müssen Sie diese Lampen gut schützen. Ein einziger Stoß kann dazu führen, dass der Faden reißt – und dann ist die Lampe kaputt. Schützen Sie sie gut, dann werden sie Ihnen gute Dienste leisten.
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