
Hören Sie auf, Rätsel darüber zu rätseln, warum Ihre Heizgeräte nicht funktionieren.
Die meisten digitalen Temperaturregler sind recht einfach aufgebaut. Sie lesen die Werte eines Sensors ab, vergleichen sie mit dem gewünschten Wert und schalten anschließend das Heizgerät ein. Einfach, oder?
Doch hier liegt das Problem: Wenn etwas kaputtgeht – wie zum Beispiel ein durchgebrannter Element oder ein defekter Thermoelement – dann versucht das System weiterhin, Wärme zu erzeugen, obwohl diese nicht vorhanden ist. Oder es wird ein unklarer „Fehlercode“ angezeigt, der Ihnen überhaupt keine Hinweise gibt. Das ist frustrierend.
Wir machen das jetzt anders. Wir integrieren Selbstdiagnosefunktionen direkt in das System, damit es Ihnen genau mitteilen kann, was nicht in Ordnung ist.
Wie es eigentlich funktioniert
Anstatt nur die Temperatur zu überwachen, beobachtet das System auch den Stromverbrauch sowie die Spannungsabfälle in Echtzeit.
Stellen Sie sich das so vor: Wenn der Regler 100 % Leistung verlangt, aber der Stromverbrauch plötzlich auf Null fällt, weiß das System sofort, dass das Heizgerät defekt ist. Es muss nicht warten, bis die Temperatur sinkt und dadurch eine ganze Produktionsreihe ruiniert wird. Es markiert einfach den Fehler und stoppt den Betrieb des Geräts.
Der Kompromiss
Um solche Informationen zu erhalten, kann man keinen billigen PID-Regler verwenden. Man benötigt stattdessen Stromwandler sowie eine schnelle Datenerfassung. Wir integrieren diese Komponenten direkt in das Steuergerät, um den Stromverbrauch zu überwachen.
Allerdings bedeutet das, dass das Bedienpanel etwas mehr Platz einnimmt. Zudem kommen noch einige weitere Komponenten hinzu, die theoretisch ebenfalls kaputtgehen könnten.
Aber ehrlich gesagt: Es handelt sich um einen gerechten Tausch. Man gibt etwas Einfachheit auf, um zu verhindern, dass die Produktion stundenlang stillsteht.
Keine langwierigen Messungen mehr mit einem Multimeter
Das ist wirklich ein Vorteil dieser Lösung.
Erinnern Sie sich an die alte Methode? Wenn eine Zone ausfiel, musste man den ganzen Nachmittag damit verbringen, jeden einzelnen Heizkreis mit einem Multimeter zu überprüfen – in der Hoffnung, schnell den Fehler zu finden. Das ist eine mühsame Arbeit.
Mit dieser Lösung teilt der Regler einfach mit, welches Element defekt ist. Man geht dazu, wechselt das Teil aus, deaktiviert den Alarm – und schon kann man wieder weitermachen. So wird ein vierstündiger Aufwand in zehn Minuten reduziert.